Künstler und ihre Arbeiten

A.R. Penck
© Axel und Barbara Bauer 2014

A.R. Penck

Geb.  1939 in Dresden, (eigentlich Ralf Winkler), lebt in Dublin, Irland Penck ist Maler, Grafiker und Bildhauer. Winkler nahm anfangs Mal- und Zeichenunterricht bei Jürgen Böttcher (Strawalde). Nach vier erfolglosen Bewerbungen  an der Hochschule für Bildende Künste Dresden und an der Hochschule für Bildende und Angewandte Künste Berlin (Ost) wurde Winkler Kandidat des Verbandes bildender Künstler unter dem Pseudonym A. R. Penck. Pencks Bilder wurden beschlagnahmt, seine Mitgliedschaft im Verband Bildender Künstler der DDR (VBK) wurde abgelehnt. 1980 siedelte Penck in den Westen über und hatte zunehmend Erfolg. Penck war mehrmals auf der documenta, 1984 auch bei der Biennale in Venedig vertreten. 1988 wurde er als Professor für Malerei an die Kunstakademie Düsseldorf berufen, wo er 2003 emeritiert wurde. Sein „Markenzeichen“ wurden expressive, oft großformatige Strichfiguren. Das symbolhafte Zeichenrepertoire übertrug Penck ab 1977 auf den dreidimensionalen Raum in Form von Holzskulpturen, die ab 1982 auch in Bronze gegossen werden. Seine Arbeiten sind in vielen Museen im In- und Ausland vertreten, u.a. in der Galerie Neue Meister in Dresden. Die aus Cortenstahl geschnittene Arbeit, die 1995 von der Galerie Rackey, Bad Honnef herausgegeben wurde, ist eine der seltenen Arbeiten von Penck, in denen das Grafische seiner Arbeiten in einer Skulptur umgesetzt wurde.  Die gleich dreifache Verwendung des Skorpions, der als Sternzeichen bekannt für seine triebhafte Gewalt ist, ist plakativ und symbolträchtig.
A.R. Penck - ohne Titel
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